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(M)ein Leben nach Corona 

Donnerstag, 02.12.2021 – 18:00 Uhr
kath. Kirche St-Josef (Heidkamp)

Eine Podiumsdiskussion im Gemeindesaal der kath. Kirche St-Josef in Heidkamp

Am 11. März 2020 erklärte die WHO die weltweite Ausbreitung des Corona Virus COVID-19 zu einer Pandemie. Von da an veränderte sich unser Leben weltweit: Lockdown, Masken tragen, Abstand halten, Kontaktdaten aufnehmen, Impfen, Testen, geschlossene Restaurants, leere Straßen und Einsamkeit gehörten zum täglich leben. Erst wenn die vielfältigen Beschränkungen des Alltags nach und nach zurückgehen, wird zeitversetzt deutlich werden, welche Folgen das Leben während der Pandemie hinterlassen hat.

In dieser Podiumsdiskussion nehmen prominente Bürger unserer Stadt Stellung:

• Frank Stein Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach • Udo Güldenberg Gaststättengewerbe / Karneval • Mark Peters Wirtschaft / IG Stadtmitte • Arndt Schumacher Leiter der GWK (Menschen mit Behinderung) • Gerd Pohl Kultur freischaffender Künstler (Puppenbühne) • Ernst Hengemühle Sport (Turnerschaft) • Priv.-Doz. Dr. med. Fritz-Georg Lehnhardt -Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Evangelisches Krankenhaus in Bergisch Gladbach
Moderation: Georg Watzlawek, Herausgeber des Bürgerportal Bergisch Gladbach „Der Tag in GL"
Die Veranstaltung wird von Gebärdensprachdolmetscherinnen begleitet.

Die 3G Regeln sind einzuhalten

Die Gründe für diese schwierigen Lebensphasen mögen vielfältig sein: Rückschläge, Enttäuschungen, Verluste, Misserfolge, Niederlagen, ... Aber ALLES im Leben geht vorüber und das gilt auch für diese schwierigen Zeiten.

DIE NYMPHE: MNENOSYNE: – polyphoner Gesang nach Hölderlin

Samstag, 04.12.2021 – 20:30 Uhr
RÜ-BÜHNE - Essen - Premiere

Nachträglich zum 250. Geburtstag des Dichters formierten sich „Hölderlins Musen“ (Schönwald/Roth/Koenen) und besingen ein Jahr später den Ehrentag mit einer Performance zwischen Bass, Stimme und Visuals. Die Nicht-Musiker Schönwald/Roth begegnen sich inmitten szenischer Lesung und gestrichenem Noise. So zeichnen sie unter der Bildregie von Selina Koenen DIE NYMPHE: MNENOSYNE: in einem für die traditionelle Hölderlin-Rezeption eher unüblichen Duktus.

Dieser Abend thematisiert eine lyrische Dichtung von Friedrich Hölderlin, die uns als vierseitiges FolioFragment überliefert ist; handschriftlich mit dem Titel „Die Nymphe. Mnemosyne.“ überschrieben. Trotz erheblicher Differenzen, die diese Schriftsammlung hinsichtlich Edition und Interpretation bis in unsere Tage hinein bewirkt, ist sich die Hölderlin-Forschung allgemein aber weitestgehend dahin einig, dass diese Verse letztmalig seinen Versuch ausdrücken, Altertum und Gegenwart poetologisch ins Utopische zu verklären, d.h. bevor schicksalshafte Umstände die Poesie des Dichters radikal veränderte und die Produktion polyphoner Lyrik bei ihm nahezu vollständig zu verstummen beginnt.