Vorstellungen
Eine Theater-Vorstellung stellt vor — das Werk, nicht die Menschen, die daran mitgewirkt haben. Sie ist das Ergebnis eines Prozesses, der abgeschlossen wurde: eine Inszenierung, die behauptet, fertig zu sein. Nicht weil sie es wäre, sondern weil der Abend es verlangt.
Das Publikum der Vorstellung ist anonym. Es kommt, weil es neugierig ist — nicht weil es eingeweiht wäre. Es zahlt, es urteilt, es geht. Das ist keine Kritik. Es ist die Bedingung der Vorstellung: Sie muss ohne Vorwissen bestehen.
Was hier zur Schau gestellt wird, ist das Werk. Der Mensch dahinter bleibt Autor — sichtbar nur insofern, als er es will.
Damit kodieren wir den Ereignisbegriff entsprechend unserer Philosophie der Performativität um.
Auswahl in chronologischer Reihenfolge
Aktuellsten Produktion zuerst.