d3r tOd nach Artaud

Was ihr wollt, Shakespeare

Mercier & Camier - nach dem gleichnamigen Roman von Samuel Beckett

Die deutschen Kleinstädter - Trashical nach August von Kotzebue

Amphitryon - Eine Montage

theater24

Im Kern seiner künstlerischen Arbeit thematisiert theater24 zum einen die Beziehung von Mensch und Maschine im Zeitalter der virtuellen Medien, zum anderen das Verhältnis zwischen dem Eigenen und dem Fremden. Zu diesem Zweck …

regie

bestimmt aufgrund der vorstellung alles ist eins im werden und vergehen erscheint nichts als möglichkeit nicht sein oder nicht-sein ICH das ist der punkt den es zu entscheiden gilt in ursprünglicher richtung erfahrbar mittels wesensschau aufgehoben im ganzen durchs urteil

pädagogik

Im theaterpädagogischen Kontext verfolgen die Vorführungen von theater24 das Konzept, dass in der performativem Auseinandersetzung mit der textlichen Vorlage die Teilnehmenden methodisch gezielt angeleitet werden, indem die Vermittlung von ästhetischer Erfahrung im Zentrum der pädagogischen Arbeit steht. In dieser Definition ...

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Livestream zur Premiere

Live-Performance abgesagt - Livestream findet statt

Auswirkungen der neusten Gesundheitsverordnungen

Angesichts der gesellschaftlichen Gefährdung - verstärkt durch Corona-Viren der Delta- und der aufkommenden Omikron-Variante - ist nun auch unsere Produktion vom Virus indirekt betroffen. Wegen einer ungeklärten 2G- bzw. 3G-Regelung zwischen Arbeitsplatz und Öffentlichkeit wären, vielmehr sind wir gezwungen, auf die Visualisierung von Bild im Kontrast zum Körper als reales Gegenüber in der Form zu verzichten, die für ein externes Live-Publikum geschaffen wäre.

Außer Atem

von EVK - 4. Oktober 2021

 

EVK sucht Protagonisten für Theaterstück über Corona-Zeit

Das Evangelische Krankenhaus und der Theaterpädagoge Karsten Schönwald wollen Betroffenen von Corona eine Bühne geben. Mit den Mitteln des Theaters sollen Erfahrungen aus den vergangenen Monaten aufgearbeitet werden. Arbeitstitel: „Außer Atem“. Jetzt werden Mitspieler:innen gesucht.
Die Corona-Pandemie nimmt schon seit fast zwei Jahren großen Einfluss auf das Leben aller Menschen. Das Evangelische Krankenhaus Bergisch Gladbach (EVK) und der Theaterpädagoge Karsten Schönwald möchten mit einem gemeinsamen Kulturprojekt einen Ort der Begegnung und eine Möglichkeit zur Verarbeitung der Erlebnisse für Betroffene schaffen.

Wöchentliche Treffen

Mit den Mitteln des Theaters soll interessierten Teilnehmern der Austausch über bewegende Momente und persönliche Erlebnisse im Zusammenhang mit der Pandemie eröffnet werden. Das können Nah-Tod-Erfahrungen im Zuge eines künstlichen Komas, die Bewältigung von Long-Covid-Symptomen, aber z.B. auch andere Einflüsse der Pandemie auf das eigene Leben sein, wie etwa der Umgang mit sozialer Isolation.

Anmeldung: Interessierte können sich beim künstlerischen Leiter des Projekts, Karsten Schönwald, unter k.schoenwald@theater24.net mit kurzen Angaben über sich und die eigene Geschichte im Zusammenhang mit Corona melden.

Erfahrung mit Schauspiel und Theater sind nicht erforderlich. Die gemeinsame Erarbeitung des Theaterstücks mit dem Arbeitstitel „Außer Atem“ soll den Teilnehmern bei der kreativen und emotionalen Bewältigung der Ereignisse und Erlebnisse helfen. Die Teilnehmer sollen sich idealerweise einmal in der Woche mittwochs von 19 bis 21:30 Uhr treffen. Eine öffentliche Aufführung zu einem späteren Zeitpunkt bildet den optionalen Abschluss des Projekts.

DIE NYMPHE: MNENOSYNE:

polyphoner Gesang nach Hölderlin

Nachträglich zum 250. Geburtstag des Dichters formierten sich „Hölderlins Musen“ (Schönwald/Roth/Koenen) und besingen ein Jahr später den Ehrentag mit einer Performance zwischen Bass, Stimme und Visuals. Die Nicht-Musiker Schönwald/Roth begegnen sich inmitten szenischer Lesung und gestrichenem Noise. So zeichnen sie unter der Bildregie von Selina Koenen DIE NYMPHE: MNENOSYNE: in einem für die traditionelle Hölderlin-Rezeption eher unüblichen Duktus.

termine

(M)ein Leben nach Corona 

Donnerstag, 02.12.2021 – 18:00 Uhr

Eine Podiumsdiskussion im Gemeindesaal der kath. Kirche St-Josef in Heidkamp

Am 11. März 2020 erklärte die WHO die weltweite Ausbreitung des Corona Virus COVID-19 zu einer Pandemie. Von da an veränderte sich unser Leben weltweit: Lockdown, Masken tragen, Abstand halten, Kontaktdaten aufnehmen, Impfen, Testen, geschlossene Restaurants, leere Straßen und Einsamkeit gehörten zum täglich leben. Erst wenn die vielfältigen Beschränkungen des Alltags nach und nach zurückgehen, wird zeitversetzt deutlich werden, welche Folgen das Leben während der Pandemie hinterlassen hat.

In dieser Podiumsdiskussion nehmen prominente Bürger unserer Stadt Stellung:

• Frank Stein Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach • Udo Güldenberg Gaststättengewerbe / Karneval • Mark Peters Wirtschaft / IG Stadtmitte • Arndt Schumacher Leiter der GWK (Menschen mit Behinderung) • Gerd Pohl Kultur freischaffender Künstler (Puppenbühne) • Ernst Hengemühle Sport (Turnerschaft) • Priv.-Doz. Dr. med. Fritz-Georg Lehnhardt -Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Evangelisches Krankenhaus in Bergisch Gladbach
Moderation: Georg Watzlawek, Herausgeber des Bürgerportal Bergisch Gladbach „Der Tag in GL"
Die Veranstaltung wird von Gebärdensprachdolmetscherinnen begleitet.

Die 3G Regeln sind einzuhalten

Die Gründe für diese schwierigen Lebensphasen mögen vielfältig sein: Rückschläge, Enttäuschungen, Verluste, Misserfolge, Niederlagen, ... Aber ALLES im Leben geht vorüber und das gilt auch für diese schwierigen Zeiten.

DIE NYMPHE: MNENOSYNE: – polyphoner Gesang nach Hölderlin

Samstag, 04.12.2021 – 20:30 Uhr
RÜ-BÜHNE - Essen - Premiere

Nachträglich zum 250. Geburtstag des Dichters formierten sich „Hölderlins Musen“ (Schönwald/Roth/Koenen) und besingen ein Jahr später den Ehrentag mit einer Performance zwischen Bass, Stimme und Visuals. Die Nicht-Musiker Schönwald/Roth begegnen sich inmitten szenischer Lesung und gestrichenem Noise. So zeichnen sie unter der Bildregie von Selina Koenen DIE NYMPHE: MNENOSYNE: in einem für die traditionelle Hölderlin-Rezeption eher unüblichen Duktus.

Dieser Abend thematisiert eine lyrische Dichtung von Friedrich Hölderlin, die uns als vierseitiges FolioFragment überliefert ist; handschriftlich mit dem Titel „Die Nymphe. Mnemosyne.“ überschrieben. Trotz erheblicher Differenzen, die diese Schriftsammlung hinsichtlich Edition und Interpretation bis in unsere Tage hinein bewirkt, ist sich die Hölderlin-Forschung allgemein aber weitestgehend dahin einig, dass diese Verse letztmalig seinen Versuch ausdrücken, Altertum und Gegenwart poetologisch ins Utopische zu verklären, d.h. bevor schicksalshafte Umstände die Poesie des Dichters radikal veränderte und die Produktion polyphoner Lyrik bei ihm nahezu vollständig zu verstummen beginnt.